Montag, 09.12.2019 03:23 Uhr

EZB Präsident M.Draghi nimmt Abschied

Verantwortlicher Autor: Felix Pfitscher Frankfurt am Main, 02.11.2019, 17:09 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Wirtschaft und Finanzen +++ Bericht 7545x gelesen

Frankfurt am Main [ENA] Beachtlich, nach acht Jahren als EZB-Präsident in Frankfurt am Main wurde der Chef der EZB Mario Draghi offiziell verabschiedet. Einige europäische Staatschefs sprachen dem EU-Notenbankchef ihren Dank aus, im Speziellen für die Rettung des Euros. In Begleitung von Polizeistaffeln und einigen Sonderüberraschungen nahmen am Montag in Frankfurt am Main hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus:

Politik, Wirtschaft und Finanzmanager für EZB-Chef Mario Draghis Abschiedsveranstaltung teil. Empfangen wurden die Gäste auf einem polierten, traditionellen EZB-blauen Teppich. Wie erwartet hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Staatschef Emmanuel Macron sowie Italiens Präsident Sergio Mattarella die Abschiedsreden für den Mister Euro-Notenbankchef. Bundeskanzlerin Merkel würdigte, in aller Form zum Abschied, die Verdienste des scheidenden Euro-Hüters.

Der Neubau der Europäischen Zentralbank im Ostend von Frankfurt am Main

Sogar das Frankfurter Rathaus heiße schließlich Römer. Das alles zeige die Kultur und geistesgeschichtliche Nähe der Stadt Frankfurt zu Rom, so die Bundeskanzlerin. „Dies hat er tatsächlich geschafft“. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als auch Italiens Staatspräsident S. Mattarella hoben wie Bundeskanzlerin A. Merkel die Worte hervor, diese werden sicherlich Draghi noch Jahre in Erinnerung bleiben. „Whatever it takes“. Drei einfache Worte mit starker Wirkung, wie Macron ausdrücklich betonte. Damit habe er alle Zweifel an der die Unumkehrbarkeit des Euros ausgeräumt, dies ist und war eine große Leistung für die gemeinsame Währung.

Der Römische EZB-Chef glaubte immer an den Euro, insofern spricht vieles dafür, dass M. Draghi als Römischer EURO-Gladiator in die EU-Geschichtsbücher eingehen wird. Mit einem Handschlag übergab er symbolisch das höchste Amt in der Notenbank an seine Nachfolgerin Christine Lagarde, deren Amtszeit am Freitag, den 01.11.2019 begann. Die Französin Lagarde will in Draghis Arbeitsspuren weiterhin entschlossen führen. Die künftige EZB-Präsidentin hob besonders hervor, es gehe ihr darum, den Euro kampfstark zu machen für die Bürgerinnen und Bürger der EU-Union. Ob die EZB Präsidentin Lagarde auch die europäischen Sparer und Banken damit meinte, sei dahingestellt.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.