Sonntag, 24.09.2017 19:32 Uhr

Jeder kann sein was er will: Die Geschichte vom Fakebook

Verantwortlicher Autor: Heiko Schulz Mainz, 10.09.2017, 23:37 Uhr
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Probe zum Musical
Probe zum Musical  Bild: Heiko Schulz

Mainz [ENA] Jeder ist online, teilt Gedanken und Fotos mit dem Rest der Welt. Mit den Userzahlen steigen die Anforderungen an die Systeme und bei den Erfindern des Portals kommt es zu Differenzen. Zumindest bei der „Fakebook Corporation“ im neuen Musical „Die 7 Todsünden“ des Mainzer Showbühne Musicals e.V.

Sie waren Freunde. Gute Freunde. Sie hatten eine gemeinsame Idee. John und Ralph sind die Gründer eines sozialen Netzwerks, in dem jeder User sein kann, was er will. Anonym und ohne Konsequenzen. Ob eine berühmte Person, ein anderes Geschlecht oder eine Matratze mit Erdbeergelee, im „Fakebook“ ist alles erlaubt. Die Idee ist erfolgreich. In wenigen Monaten steigt die Zahl der Mitglieder in ungeahnte Dimensionen.

Dadurch steigen die Anforderungen an das System. Aus einer gemeinnützigen Organisation wird eine wirtschaftsorientierte Aktiengesellschaft. Der Geschäftsführer John unterwirft sich den Gesetzen des Kapitalmarktes, während Programmierer Ralph weiterhin um die Sicherheit der Server und Nutzer besorgt ist. Die Interessen gehen immer weiter auseinander, die Freundschaft leidet.

„Die sieben Todsünden“ erzählt die Geschichte zweier Männer, die in jungen Jahren ein Start-Up-Unternehmen gründen und damit zu schnell zu viel Erfolg haben. Geld und Macht korrumpieren Liebe und Freundschaft. Wer am Schluß der wahre Sieger ist, können die Besucher des Musicals ab dem 23. September 2017 selbst beurteilen. Die Uraufführung findet im Frankfurter Hof in Mainz statt. Weitere Termine und Spielorte unter www.showbuehne-musicals.de

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